Kastenauer Stier 2018

Kastenauer Stier

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Matthias Determeyer ist Sieger beim 34.ten „Kastenauer Stier“

1 Wanderpokal, 4 Wettkampftage, 8 Schießstände, 111 Teilnehmer - davon 13 Damen und 8 Jungschützen - und 11.100 Schuss mit der Luftpistole, das sind die beeindruckenden Eckdaten des 34.ten Luftpistolen Wanderpokalschießens um den „Kastenauer Stier“. Traditionell im November hatte die Schützengesellschaft „Waldfrieden“ Rosenheim-Kastenau e.V. wieder zum „Stierschießen“ die Luftpistolen-Schützinnen und -Schützen aus dem Schützengau Rosenheim geladen und viele sind der Einladung auch dieses Mal wieder in die Kastenau gefolgt. Bei diesem im Schützengau Rosenheim einmaligen Wettbewerb geht es darum mit 100 Schuß mit der Luftpistole in 2 ½ Stunden auf 10 Meter die meisten Ringe zu erzielen. Neben einer ruhigen Hand benötigt dies auch eine gehörige Portion Kraft und außerordentliche Konzentration. Und so war eigentlich jeder Teilnehmer ein Gewinner, der die 100 Schuß gemeistert hat.

 

Zur Ehrung der besten Schützen und Mannschaften traf man sich am Dienstag, den 20. November im Kastenauer Hof. Neben den zahlreich erschienenen Schützinnen und Schützen freute sich 1. Schützenmeister Armin Klieber besonders darüber, dass auch Rosenheims Oberbürgermeistern Gabriele Bauer sowie Bezirksrat Günther Wunsam zur Preisverteilung gekommen waren.

Die Sieger wurden anschließend von der Bürgermeisterin, vom Schützenmeister Armin Klieber und vom 2. Vorstand Hermann Dodl prämiert.

Als erstes durften sich die Schützen der Schützengesellschaft Seerose Baierbach über den Meistbeteiligungspreis freuen. Die Gäste waren mit 14 Schützen vertreten und freuten sich über die Getränkepreise. Die weiteren Plätze belegten Eichenlaub Stamm Raubling, Wendelstein Bad Feilnbach und Almenrausch Rosenheim mit jeweils 11 Teilnehmern.

 

Die jeweils 6 besten Schützen eines Vereins bildeten eine Mannschaft und so konnten sich 10 Vereine über ein Relieftaferl mit Stiermotiv freuen. Diese Erinnerungsstücke werden seit Jahren in den Vereinsheimen der jeweiligen Schützenvereine als Erinnerung an das Stierschießen aufgehängt. Sieger bei den Mannschaften wurde wie im Vorjahr die Mannschaft der SG Almenrausch Rosenheim mit 5418 Ringen, gefolgt Wendelstein Bad Feilnbach mit 5233 Ringen und der Mannschaft der SG Rott am Inn mit 5206 Ringen auf Rang drei.

 

Weiter ging es mit der Jugend. Hier belegte Luca Stallhofer vom Gastgeber Waldfrieden Kastenau mit 817 Ringen den ersten Platz gefolgt von Felix Brandl, SG Rott am Inn, mit 808 Ringen und Marinus Elsasser ebenfalls von der SG Rott am Inn mit 793 Ringen auf Platz drei. Die gute Jugendarbeit in den Vereinen und der Ehrgeiz der Schützinnen und Schützen war auch dieses Mal der Grund für das hohe Niveau im Jugendbereich.

 

Als nächstes stand nun die Prämierung der besten Schützinnen aus der Damenklasse an. Mit 867 Ringen ging der dritte Rang an Monika Biberthaler von Almenrausch Rosenheim. Rang zwei belegte Feng Rupprecht von der FSG Rosenheim mit 873 Ringen und der erste Rang ging in diesem Jahr an Patricia Lamminger, ebenfalls FSG Rosenheim mit 877 Ringen.

 

Als Letztes Stand nun die Prämierung der besten Schützen aus der Schützenklasse an. Hier freuten sich die besten 25 Schützen über einen Erinnerungsbecher. Rang drei belegte hier Robin Lützenburger von Eichenlaub Raubling mit 918 Ringen, Rang zwei belegte hier Konrad Brixner von Seerose Baierbach mit 934 Ringen und der erste Rang ging an Matthias Determeyer von Almenrausch Rosenheim mit 935 Ringen. Er erhielt als Krönung des Abends den Wanderpokal, den aus Speckstein geschnitzten Stier, aus den Händen von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Seinen Sieg und die von allen erzielten Erfolge wurden noch bis spät in die Nacht gebührend gefeiert.

 

Florian Schnitzer

1. Schriftführer

 

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